Auch Ärzte müssen sich absichern

Auch ein Arzt braucht eine BerufsunfähigkeitsversicherungDas Leben kann sich in sehr kurzer Zeit schnell verändern, ohne dass Veränderungen erwartet werden. Es muss grundsätzlich immer wieder darauf geachtet werden, dass die eigentlichen Veränderungen im Leben schnell mit dem richtigen Auffangnetz gesichert werden, um sichergehen zu können, dass keine Komplikationen auftreten. Wenn dennoch problematische Situationen auftreten, muss eine Versicherung vorhanden sein, um für geringe Schäden sorgen zu können. Nicht nur wenn Krankheiten auftreten, sondern auch bei größeren Unfällen, müssen häufig mehr Zeitspannen für die Regenerierung in Anspruch genommen werden. Wenn in der Zeit dieser Phase nicht die eigene Arbeit ausgeführt werden kann, steht unter anderem die berufliche Zukunft auf der Kippe. Besonders Personen, die sich keinen anderen Beruf aneignen können oder eine sehr lange Ausbildung hinter sich haben, sollten sich auf der ganzen Linie ausreichend in dieser Hinsicht absichern lassen.

Es sind vor allem Ärzte und andere Fachkräfte, die ihr Leben sehr umfangreiche Leistungen erbringen mussten, um zu dem Punkt anzulangen, an dem sie sich befinden. Um keine Risiken für den weiteren Lebensabschnitt einzugehen, sollte am besten eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgewählt werden, die unter anderem dazu genutzt werden kann, um der Zukunft positiv entgegen zu schauen. Ärzte sind auch neben Architekten die Berufsgruppen, die auf gar keinen Fall auf ihre Sinne und auch auf ihren restlichen voll funktionsreichen Körper verzichten können. Sind unter anderem einige Eigenschaften beschäftigt oder liegen andere Behinderungen vor, sodass der eigene Beruf nicht mehr durchgeführt werden kann, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung weiterhelfen. Diese bietet unter anderem einen kompletten Schutz für die versicherten Personen an, um die Zukunft weiterhin positiv wahrnehmen zu können. Ein sehr umfangreicher Betrag bei Eintritt einer Behinderung, die unter anderem dazu führt, dass die Versicherten berufsunfähig sind, wird umgehend den Versicherten von ihren Versicherungen überbracht. Außerdem können auch monatliche Einkommen durch die Versicherung gesichert werden, um die versicherten Personen nicht ohne ausreichend Absicherung dastehen zu lassen.

Wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgesucht werden möchte, sind am besten alle unterschiedlichen Faktoren zu untersuchen, die bei einer derartigen Versicherung eine Rolle spielen. Nicht nur der Zeitpunkt einer eintretenden Berufsunfähigkeit sollte genauer untersucht werden. Auch das Recht auf einen besonderen monatlichen Betrag ist sehr ausschlaggebend, um eine Versicherung dieser Art positiv für sich bewerten zu können. Es finden sich darüber hinaus auch noch weitere Details wieder, die besonders für Ärzte sehr wichtig sind. Um die Informationen erhalten zu können, sollten unterschiedliche Anbieter miteinander verglichen werden. Ärzte bekommen bei den meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen besonders hohe Prämien ausgezahlt, falls der Versicherungsfall eintritt.

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

Share

Berufsunfähigkeit als häufiger Grund für Überschuldung

04_28_53_prevArbeitslosigkeit, Scheidung und Krankheit sind die häufigsten Gründe für eine Überschuldung – in dieser Reihenfolge, wie der Nachrichtensender n-tv vor wenigen Tagen in einer aktuellen Untersuchung bekanntgab. Rund 12 Prozent der Betroffenen geraten durch eine längere Krankheit in die Überschuldung. Mit einem durchschnittlichen Schuldenberg von rund 35.000 Euro dauert es selbst nach überstandener Erkrankung einige Jahre, bis die finanzielle Situation wieder unter Kontrolle ist – vorausgesetzt, man entscheidet sich in dieser fast ausweglosen Lage nicht für die Privatinsolvenz.
Gerade eine krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz kann also die Ursache dafür sein, dass unzählige Menschen in die Überschuldung geraten. Zu der sowieso schon belastenden Situation der dauerhaften Erkrankung kommen dann auch noch massive finanzielle Probleme hinzu. Zieht man in Betracht, dass psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen der häufigste Grund dafür sind, warum Arbeitnehmer schon vor dem Eintritt ins Rentenalter aus dem Berufsleben ausscheiden, wird schnell klar, welche immense Bedeutung eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung mehr und mehr erhält.

So waren nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2011 rund 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, von Depressionen und psychischen Störungen betroffen. Diese Zahlen machen Angst – und sie halten nicht dazu an, sorgenfrei und unbelastet in die berufliche Zukunft zu schauen. Denn angesichts ständig steigender Belastungen im Arbeitsalltag dürften die Zahlen der Burnout-Erkrankungen in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen.
Gerade deshalb ist eine ausreichende und leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger denn je.

Als Versicherter muss man allerdings wissen, dass die BU-Versicherung zu den kostspieligen Absicherungen gehört, deren Leistung häufig vor Gericht erstritten werden muss. Leistungsausschlüsse, die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflichten und wenig Transparenz bei diversen Klauseln sorgen dafür, dass immer mehr Betroffene die Zahlung der BU-Rente vor Gericht erstreiten müssen.

Hier bleibt letztlich nur die Wahl eines leistungsstarken Tarifs mit einer finanziell solide aufgestellten Gesellschaft. Ein Blick auf die aktuellen Testergebnisse von Morgen und Morgen, Franke und Bornberg und Stiftung Warentest hilft, den objektiv besten Tarif zu identifizieren. Nicht zu vergessen bleibt natürlich auch die Wahl einer angemessenen BU-Rente, denn sie wird im Leistungsfall zur Abdeckung der Lebenshaltungskosten herangezogen und schützt damit im Zweifel vor der Überschuldung.

Share

Ist Star-Friseur Udo Walz unterversichert?

Für die BILD-Zeitung ist es eine Schlagzeile wert, dass Udo Walz angeblich seine Hände versichern ließ – für zwei Millionen Euro. Wir dagegen stellen die Frage: Ist der 68-jährige Star-Friseur damit ausreichend abgesichert?

Bildquelle: ipernity.com / Siebbi

Bildquelle: ipernity.com / Siebbi

Klatschblätter berichten immer wieder gerne über – möglicherweise – originelle Versicherungen, die Promis abschließen. So wie der Friseur Udo Walz, der zum Beispiel die Haare von Angela Merkel, Barbara Becker und Sabine Christiansen schneidet. Ganz so spektakulär wie die Schlagzeile klingt ist es dann aber irgendwie doch nicht: „Seine Hände sind zwei Millionen Euro wert“, tönt es in der Überschrift. Doch wer sich den sinnfreien Artikel durchliest, muss zu dem Schluss kommen, dass der berühmte Haareschneider noch nicht einmal eine gewöhnliche Berufsunfähigkeitsversicherung hat.

Walz bekommt zwei Millionen Euro, wenn er sich so schwer verletzt, dass er nicht mehr als Friseur arbeiten kann. Dies gilt – so die Bild-Zeitung weiterhin – „für jede Art von Unfall, ob privat oder im Friseur-Salon.“ Daraus lässt sich schließen, dass die Police nur für Unfälle und nicht für Krankheiten gilt. Vermutlich ist es eine klassische Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme, die dem Lebensstandard des Promifriseurs entspricht. Diese Unfallversicherung gilt logischerweise auch nicht nur für die Hände von Udo Walz. Was in einer Schlagzeile gut klingt, würde versicherungstechnisch wenig Sinn machen. Wären nur – also ausschließlich – die Hände abgesichert, gäbe es keine Leistungen falls der Versicherte z.B. ein Bein verliert. Mit nur einem Bein kann man schlecht um einen Friseurstuhl herum hüpfen und prominenten Leuten die Haare schneiden, so wäre eine Police nur für die Hände ziemlicher Unfug.

Manchmal fragt man sich ja schon, wie solche „Nachrichten“ entstehen. Ruft ein Versicherungsmakler bei der Bild-Zeitung an und sagt: „Hey, Udo Walz hat gerade eine Unfallversicherung bei mir abgeschlossen!“ – oder wie ist das? Doch davon mal abgesehen möchten wir an dieser Stelle unbedingt betonen, dass man sich den Herrn Walz nicht als Vorbild nehmen sollte. Denn die Unfallversicherung ist nur eine recht unzureichende Form der Arbeitskraftabsicherung. Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind wesentlich öfter Krankheiten als Unfälle. Besonders Friseure werden z.B. oft wegen Allergien berufsunfähig – in den Färbemitteln und Shampoos steckt eine Vielzahl allergieerregender Stoffe.

Wer allerdings wie Herr Walz schon fast 70 ist, sollte sich darum eigentlich keine Sorgen mehr machen.

Share

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Akademiker

Wer gerade erfolgreich sein Hochschulexamen bestanden hat und seine erste, richtige Stelle antritt, ist erleichtert, dass nun die Zeit des knappen Geldes erst einmal vorbei ist. Schließlich dürfen sich Akademiker auch als Berufsanfänger schon über überdurchschnittlich hohe Gehälter freuen. Die ersten Gehaltseingänge sind auch schon fest verplant: Eine neue Wohnung muss eingerichtet und der Umzug bezahlt werden. Ohne vernünftiges Auto geht es in den meisten Fällen auch nicht, um den Weg zur Arbeit zu schaffen. Wer in einer Branche mit formaler Kleiderordnung arbeitet, wie zum Beispiel bei Banken und Versicherungen, kommt nicht umhin, sich eine hochwertige Garderobe mit ein paar edlen Kostümen oder Anzügen nebst passender Blusen oder Hemden sowie Schuhen und Accessoires wie Gürteln und Tücher anzuschaffen.

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Das alles geht ins Geld, so dass in den ersten Jahren vom Einkommen nicht allzu viel übrig bleibt. Da ist es verständlich, wenn junge Akademiker wenig Interesse daran haben, auch noch Beiträge zu einer Berufsunfähigkeits-versicherung zu leisten. Außerdem möchte sich wohl kein junger Mensch mit unangenehmen Themen wie schweren Krankheiten oder Unfällen beschäftigen, die eine Berufsausübung unmöglich machen können. Doch diese Einstellung ist leider nichts anderes als leichtsinnig, denn in keinem Alter ist man vor Unglücksfällen und Erkrankungen gefeit, die dazu führen können, dass man einer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgehen kann. Wer dann nicht bis zum Ende seines Lebens zum Sozialfall werden möchte, muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen.

Zu Recht zählen Experten die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Eine private Haftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind unerlässlich, wenn man sich vor den elementaren Lebensrisiken schützen möchte. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kommt noch hinzu, dass sie nur nach bestandener Gesundheitsprüfung abgeschlossen wird.

Naturgemäß haben jüngere Menschen wegen ihres allgemein besseren Gesundheitszustandes größere Aussichten als ältere, diese Gesundheitsprüfung ohne Probleme zu bestehen. Nicht wenigen Berufstätigen, die in späteren Jahren eine solche Versicherung abschließen möchten, wird der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung dann wegen zwischenzeitlich entstandener Einschränkungen der Gesundheit verweigert. Deswegen kann man jedem jungen Akademiker nur raten, beizeiten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen ? diese Entscheidung wird er mit Sicherheit nicht bereuen!

Die Finanzierung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Selbstverständlich sollte eine derartige Versicherung über eine angemessene Summe abgeschlossen werden, die auch die zu erwartenden Gehaltssteigerungen im Laufe der Karriere berücksichtigt. Mit wenigen Hundert Euro pro Monat kommt man im Falle einer
Berufsunfähigkeit nicht weit. Entsprechend hoch fallen auch die Beiträge aus, die für eine adäquate Berufsunfähigkeitsversicherung aufgebracht werden müssen. Wem das als Berufseinsteiger zu viel ist, sollte überlegen, ob er nicht Anschaffungen wie ein Auto oder die
Ausstattung der Wohnung mit einem Kredit finanzieren soll. Dies verschafft ihm genügend finanziellen Spielraum für die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung und andere regelmäßig wiederkehrende Belastungen.

Besonders empfehlenswert sind für diesen Zweck spezielle Akademikerdarlehen, die von der Nürnberger Versicherungsgruppe zu echten Vorzugskonditionen ausgereicht werden. Bei den niedrigen Zinsen wird berücksichtigt, dass man als Akademiker nach einer gewissen Beschäftigungsdauer eine sehr sichere berufliche Position erreicht hat, die das Bedienen von Krediten ohne Probleme ermöglicht.

Share

Warum sind viele so verrückt und arbeiten bis zum Burnout? Wissenschaftler forschen nach den Ursachen

Beim Blick auf die Tierwelt konnten wir schon viele Erkenntnisse über uns selbst gewinnen ? doch funktioniert das auch beim Thema ?psychische Erkrankungen?? Auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie verglich uns der Neurobiologe Gerald Hüther mit Lachsen. Er hielt einen Vortrag zum Thema Burnout-Syndrom. Lachse erleiden nämlich so etwas ähnliches: Kommt die Paarungszeit, dann schwimmen sie wie die Wahnsinnigen flussaufwärts, kämpfen sich Stromschnellen hinauf und können nur mit etwas Glück dem Maul eines hungrigen Bären entkommen. Wenn sie dann endlich in den Gewässern ihrer Kindheit angekommen sind ? denn das ist das Ziel, dass ihnen von den Hormonen diktiert wird ? paaren sie sich. Und dann? Dann sterben sie.

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

 

Denn die Gewässer, die sie unbedingt erreichen wollten, sind für erwachsene Lachse eigentlich völlig ungeeignet: Viel zu flach, viel zu wenig Nahrung und dazu noch viel zu viele andere Lachse. Sie schwimmen noch eine Weile sinnlos herum und sterben dann einfach. Das Leben hat für sie keinen Sinn mehr. Der Fisch erkrankt sozusagen am Burnout-Syndrom.

Sind wir genauso getrieben wie Lachse?

Menschen sind keine Fische. Und ein Burnout-Syndrom verläuft bei uns normalerweise nicht tödlich. Doch der wirkliche Unterschied ist der folgende: Das Verhalten des Fisches macht biologisch gesehen Sinn: Er hat sich fortgepflanzt und stirbt, um Platz für den Nachwuchs zu machen. Für das einzelne Schicksal eines Lachses ist das vielleicht irgendwie tragisch ? für die Arterhaltung dagegen äußerst sinnvoll: Selbstzerstörung als Mittel zum Zweck. Der Lachs folgt dem Ruf der Natur.

Und der Mensch? Erkrankt jemand am Burnout-Syndrom, hat er genau das Gegenteil von den Fischen getan: Er hat den Ruf der Natur überhört und ignoriert. Denn beim drohenden Burnout gibt es Alarmzeichen: Müdigkeit, Unlust oder körperliche Beschwerden. Trotzdem machen Betroffene oft weiter, bis sie wirklich zusammenbrechen. Was treibt sie zu diesem selbstzerstörerischen Verhalten?

Die Überbewertung von Leistung und Erfolg macht viele krank

Gerald Hüther erklärt es so: In unserer Gesellschaft zählen Leistung und Erfolg mehr, als gesund für uns wäre. Von Kindesbeinen an lernen wir, dass gute Leistungen Anerkennung bringen ? schlechte dagegen werden durch Ausschluss (Sitzenbleiben) bestraft. Wir sind ständig auf der Suche nach Anerkennung ? und wenn wir die nicht in einem gesunden soziales Netzwerk, also bei Freunden, Familie oder Partner finden, flüchten wir uns als Ausgleich in den Beruf. Wir verdienen Geld, sind erfolgreich, übernehmen wichtige Verantwortung, werden unentbehrlich für den Betrieb. Durch den Erfolg werden Signale des Körpers überhört ? selbst wenn er dringend um eine Pause bittet, arbeiten wir unermüdlich weiter.

Manchmal kommt dann der Zusammenbruch ? denn kein Körper hält so eine Dauerbelastung ewig aus. Viel öfter allerdings sehen die Betroffenen irgendwann einfach keinen Sinn mehr darin, sich für eine x-beliebige Firma derart aufzuarbeiten. Es ist aber noch immer möglich, das Ruder herumzureißen. Wichtig ist eine gesunde Einstellung zu sich selbst und zur Arbeit.

Gerald Hüther rät daher, neben dem Beruf auch andere Interessen zu pflegen. Wer auch in anderen Lebensbereichen Spaß hat und sich spüren kann, der entwickelt automatisch einen gesunden Umgang mit sich selbst. Idealerweise gibt es einen Partner, der einen dabei unterstützt. Wichtig ist, sich die Einwände des Partners auch anzuhören. In einem früheren Stadium des Burnouts werden diese oft einfach nur als nervig und zusätzlich belastend wahrgenommen.

Bitte nie vergessen: Wir sind keine Lachse ? wir können etwas gegen die Selbstzerstörung unternehmen! 

Share

Absicherung der Arbeitskraft für Studenten und Lehrlinge?

Immer wieder steht die Frage im Raum, ab welchem Alter es sinnvoll ist, seine Arbeitskraft absichern zu lassen. Zwar werden ältere Menschen natürlich wesentlich eher berufsunfähig als die jüngeren Generationen ? doch falls jemand schon mit 20 Jahren seine Arbeitskraft verliert, so ist er das ganze Leben lang auf Zahlungen irgendwelcher Art angewiesen. Es gehen fast fünfzig potenzielle Arbeitsjahre verloren ? nicht nur ein menschliches sondern auch ein finanzielles Desaster. Von der staatlichen Erwerbsminderungsrente ist in diesen Fällen leider nicht viel zu erwarten ? wenn sie überhaupt zahlt, reichen die Beträge gerade so für ein eher armseliges Leben.

Bildquelle: http://www.leadonnetwork.org

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten sehr günstig

Trotz dieses hohen Risikos, unter Umständen jahrzehntelang eine Rente auszahlen zu müssen, verlangen Versicherer für die Arbeitskraftabsicherung von jungen Leuten nur wenig Geld: Ab zehn Euro monatlich ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten zu haben ? dies dürfte dem mit knappen finanziellen Mitteln ausgestatteten jungen Leuten sehr entgegenkommen. Experten empfehlen: Wer sich diese Versicherung leisten kann, sollte sie unbedingt auch abschließen.

Beitragsanpassungen nach oben

Leider bleibt der Tarif für die Versicherten nicht immer so günstig. Sobald sie nicht mehr studieren, gibt es Beitragsanpassungen nach oben. Da aber die meisten Studenten später in akademischen Berufen ? also mit dem Kopf ? arbeiten werden, müssen sie auch später nicht so tief in die Taschen greifen wie beispielsweise ein Handwerker ? denn für letzteren ist das Risiko der Berufsunfähigkeit wesentlich größer.

Dein wertvollstes Gut: Die eigene Arbeitskraft

Ein “zu jung” gibt es also nicht bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Nur für manche Kunden wird es leider auf ein “zu teuer” herauslaufen ? doch auch für die gibt es Alternativen. Denk immer daran: Deine Arbeitskraft ist Dein wertvollstes Gut. Pass immer darauf auf und lass sie anständig absichern, denn Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.

Share

Tipps gegen Burnout

Leistungsdruck vom Chef,                                                                   Konkurrenzdruck von den Kollegen,                                                                                      ständiger Weiterbildungsdruck,                                                                      wachsende Anforderungen, längere Arbeitszeiten, Lohnkürzungen, …

Die Liste der Stressfaktoren im Beruf ist lang ? dabei wird die Situation tendenziell eher schlimmer als besser. Ein Großteil der Berufe ist davon betroffen. Man muss bis über seine Grenzen hinaus leistungsfähig sein ? ansonsten wird man ersetzt oder “wegrationalisiert”. Wie gehen deutsche Arbeitnehmer mit diesem Druck um? Besonders Manager und Führungskräfte sind gefährdet, sich zu überarbeiten, die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen ? und dieses Verhalten macht krank! Das Ergebnis: Burnout Syndrom. Betroffene werden unter Umständen jahrelang berufsunfähig ? Burnout ist ein ernstes Problem.

Bildquelle: Ingrid Nickel / pixelio.de

Was ist eigentlich Burnout?

Der Begriff “Burnout” beschreibt eine Vielzahl von möglichen Symptomen, die allesamt von einer Überforderung im Arbeitsleben ausgelöst wurden: depressive Verstimmungen, Schwindelgefühle, Müdigkeit, Erschöpfung, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen,…

Die Ausprägungen können sehr unterschiedlich sein, daher dauert es manchmal eine Weile, bis die wahre Ursache gefunden wird. Denn der Job, in dem man zwar ständig unter Strom steht, macht ja trotzdem noch irgendwie Spaß. Die Herausforderungen sind zwar groß, doch immer wieder mal bekommt man auch etwas Anerkennung. Es könnte zwar immer noch etwas mehr sein, vielleicht müsste man nächstes Mal die Abwicklung des Projektes zügiger machen…

Wenn sich die eigenen Gedanken einmal in so einer ständigen Spirale um die Arbeit drehen und noch körperliche Beschwerden hinzukommen, sollten alle Alarmglocken schrillen. Wer frühzeitig erkennt, dass seine momentane Situation zu einem Burnout führt, sollte schnell handeln ? so lange es noch geht. Unsere Tipps gegen Burnout können helfen.

Jobwechsel sinnvoll?

Wer sich ständig überfordert fühlt, überlegt sich vielleicht, einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Ein Jobwechsel verspricht möglicherweise langfristig Entlastung, doch im Moment sorgt er eher für zusätzlichen Stress. Eher empfehlen wir, sich zunächst zu überlegen, was genau an der momentanen Arbeit so stressig ist. Kann man daran vielleicht etwas ändern? Ist der Chef gesprächsbereit? Wie können Kollegen helfen?

Notfalltherapie

Wenn es schon akut ist, hilft allerdings die Notfalltherapie am besten: Urlaub! Sofort!

Lass Dich zuerst für ein paar Tage krank schreiben ? ein kompetenter Hausarzt muss wissen, dass es genau das ist, was Du jetzt brauchst. Und dann: Handy aus, Laptop aus, Internetverbot. Tu das, worauf Du Lust hast ? am besten ein paar Autostunden von Deinem Heimatort entfernt. Triff dich mit Menschen, die Dir gut tun, geh raus in die Natur, entspann Dich. Und dann musst Du herausfinden, wie Du Deine Situation langfristig in den Griff bekommen kannst.

Bildquelle: Benjamin Thorn / pixelio.de

Ernährung, Trinken, Bewegung ? die Schlüssel zur Gesundheit

Leider neigen typische ?Arbeitstiere? zu einem ungesunden Lebensstil: Wenig Bewegung, lange Stunden am Schreibtisch oder im Auto, ungesunde Ernährung. Das alles verschlimmert die Burnout-Symptome enorm.

Was viele nicht wissen: Ein gesunder Lebenswandel ist schon die halbe Miete für das eigene Wohlbefinden: Aus einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse kann Dein Körper viel mehr Energie gewinnen als aus fettigem Essen oder Fleischgerichten, denn so etwas belastet Dein System eher.

Oft wird auch vergessen, ausreichend Wasser zu trinken. Experten empfehlen mindestens 1,5 Liter täglich, besser 2 bis 3! Besonders bei kühlem Wetter und bei Menschen, die sich wenig bewegen, fällt es oft schwer, viel zu trinken ? Deinem Körper zuliebe solltest Du es trotzdem beherzigen. Sicht- oder spürbare Zeichen von Dehydrierung (Wassermangel) sind: dunkler Urin, dicke Finger, leichte Kopfschmerzen, dunkle Augenringe.

Achtung: süße Limonaden, Kaffee und Alkohol wirken kontraproduktiv: Sie entziehen dem Körper Flüssigkeit.

Tipp: Stell Dir überall eine Flasche Trinkwasser bereit: Am Arbeitsplatz, in der Küche, zum Essen, zum Kaffee. Wenn pures Wasser nicht Dein Ding ist, versuch es mit Saftschorlen, ungesüßten Tees

Wer sich dazu noch täglich ausreichend körperliche Bewegung verschafft, hat schon viel gewonnen. Faustregel: Eine halbe Stunde Bewegung am Tag macht den Unterschied. Wer viele Stunden in einem Büro sitzen muss, kann vielleicht mit diesen Tipps etwas mehr Bewegung in sein Leben bringen:

  • Arbeitsweg: Für alle Arbeitswege bis zu 8 km ist ein Fahrrad die einzige vernünftige Alternative. Wer körperlich fit ist und frische Luft mag, für den sind auch Strecken bis 15 km kein Problem.
  • Mittagspause: per Aufzug in die hauseigene Kantine fahren? Das ist nicht optimal. Wenn es schon die Kantine ist, dann bitte wenigstens den Aufzug benutzen. Noch besser: Zu Fuß oder mit dem Rad irgendwo hin gehen und dort essen. Oder sogar eine mitgebrachte Mahlzeit auf einer schönen Parkbank essen.
  • Nach Feierabend: Ab in den Supermarkt? Wer diese Strecke noch schnell mit dem Rad zurücklegt, kann sich den Stress richtig schön “runterradeln”. Eine kleine Ehrenrunde macht fit und tut gut!
  • Freizeit: Abends auf der Couch herumlümmeln und am Wochenende ausschlafen und faulenzen? Das ist ab und zu schon mal in Ordnung ? doch wer sich sowieso zu wenig bewegt, sollte seine Freizeit anders planen: Raus in die Natur, rauf auf Rollerblades, Skier oder Fahrrad, rein in den See, ab zum Joggen, … die Möglichkeiten sind zahlreich ? tu das, was Dir am meisten Spaß macht!

Wer seine Burnout-Symptome nicht in den Griff bekommt, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Viele schätzen auch den anonymen Austausch im Internet ? z.B. im Forum http://www.burn-out-forum.de/

Achtung: Wer wegen Burnout zum Arzt geht und noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, muss aufpassen. Eine Behandlung wegen psychischen Problemen ist der Ausschlussgrund für alle BU-Versicherer. So lange das Problem also noch klein ist, bitte nur die Hilfe vom Hausarzt in Anspruch nehmen.

Share

Erwerbsminderungsrente beantragen ? So geht?s!

?Mit fünfzig Jahren in Frührente gehen ? das wäre doch was!?                    Vielleicht hast Du Dir das auch schon mal gedacht ? z.B. wenn es mal wieder im Rücken zwickt oder der psychische Druck am Arbeitsplatz immer schlimmer wird. Die Statistik zeigt: die Deutschen gehen immer jünger in Frührente, im Schnitt mit knapp über 50 Jahren. Nur die wenigsten sind dann schon finanziell unabhängig, oft wurde nicht einmal in eine private Absicherung investiert. Welche Leistungen sind vom Staat in diesen Fällen zu erwarten?

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Gesetzgeber unterscheidet beim Thema Früh- bzw. Erwerbsminderungsrente nach dem Geburtsjahr: Für alle, die nach 1961 geboren sind, gilt folgendes:

  • wer täglich zwischen drei und sechs Stunden arbeiten kann, bekommt eine halbe Erwerbsminderungsrente (ca. 14 ? 17% vom letzten Bruttoeinkommen).
  • Wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, bekommt eine volle Erwerbsminderungsrente (ca. 30 ? 35% vom letzten Bruttoeinkommen)
  • Wer noch mehr als sechs Stunden arbeiten kann ? eine einfache Tätigkeit genügt ? der bekommt keine Rente.

Doch der Weg zur Erwerbsminderungsrente kann lang und steinig sein. Gut 43% aller Anträge werden von der Rentenversicherung abgelehnt, da die entsprechenden Voraussetzungen nicht gegeben waren. Hier das Statement eines Anwaltes aus diesem Fachgebiet:

?Der Knackpunkt ist der, der Versicherung zu beweisen, dass man nur noch weniger als 3 Stunden pro Tag arbeiten kann ? und zwar in gar keinem Beruf. Als Maßstab gelten ganz simple Arbeiten ? wie Pförtner, Wärter in einem Museum, Nachtportier im Hotel o.ä. Dadurch wird es etwas knifflig, denn solchen Beschäftigungen kann man auch mit größeren Beeinträchtigungen nachgehen.

Natürlich müssen alle Papiere komplett und gut sortiert sein ? ein gut vorbereiteter, ordentlicher Antrag hat immer mehr Chancen als ein schlampiger. Sinnvoll sind u.a:

  • Krankheitsverlauf stichpunktartig dargestellt, für jeden Punkt Atteste beilegen
  • Berichte und Gutachten der verantwortlichen Mediziner, der Krankenhäuser oder sonstigen Einrichtungen, bei denen Sie waren.
  • Eigenen Ordner über die Krankheitsgeschichte anlegen: alle wichtigen Unterlagen kopieren, die Originale nie aus der Hand geben.
  • Sofern noch nicht vorhanden: Rechtsschutzversicherung abschließen!
  • Einen guten Anwalt suchen.

Und dann steht dem Antrag eigentlich nichts mehr im Wege. Auf youtube gibt es einige gute Anleitungen ? mit dem Suchwort ?Antrag Erwerbsminderungsrente? wird man fündig. Auch von der deutschen Rentenversicherung gibt es Informationen im www ? unbedingt lesen.

Ein wichtiger Partner auf ihrem Weg zur Frührente ist der Hausarzt ihres Vertrauens. Ein gutes, offenes Verhältnis zu ihm hilft enorm!

Vorsicht vor dem Grundsatz: Reha geht vor Rente.

Für beides sind die Rentenversicherungen zuständig. Die übernehmen aber natürlich lieber die Kosten für eine einmalige Rehabilitationsmaßnahme als für eine Rente bis ans Lebensende. Wenn Sie erstmal so eine Reha-Maßnahme angetreten haben, geht es wieder von vorne los und Sie müssen der Versicherung erklären, warum Sie noch immer nicht geheilt bzw. erwerbsfähig sind. Wichtig ist noch, dass Sie mindestens ein halbes Jahr lang arbeitsunfähig gewesen sein sollten.

Denken Sie dran: fast die Hälfte aller Anträge wird abgelehnt ? dabei ist die Entscheidung, ob jemand noch arbeiten kann, doch sehr subjektiv und leicht beeinflussbar. Hüten Sie sich vor den Vertragsmedizinern der Rentenversicherung ? und: verzichten Sie nicht auf einen kompetenten Rechtsbeistand!?

Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen außer: Vier Erfolg! – Und bestmögliche Gesundheit.

Share

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU)

Versicherungen zum Schutz der Arbeitskraft gibt es viele, denn gerade diese Police ist sehr wichtig. Stell Dir vor, Du kannst wegen gesundheitlichen Problemen Deine Arbeit nicht mehr ausführen. In diesem Fall stellt sich nicht nur die Frage nach der finanziellen Existenzsicherung ? auch sind psychische Probleme vorprogrammiert. Wer nicht mehr arbeiten kann, bekommt keine Bestätigung aus der Umwelt, kann sich der Anerkennung von Freunden und Familie nicht mehr sicher sein und muss oft mühsam lernen, einen sinnvollen Tagesablauf zu gestalten.

Bildquelle: johnnyb / pixelio.de

SBU oder BUZ? Das ist hier die Frage!

Um zumindest die finanziellen Engpässe unbeschadet zu überstehen, leistet eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit wertvolle Dienste. Früher wurde diese in der Regel als Zusatzversicherung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung angeboten. Mittlerweile gibt es dagegen auch zahlreiche Anbieter, die eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) anbieten.

So kannst Du auf jeden Fall davon ausgehen, dass Du keine Verträge abschließt, die Du eigentlich gar nicht brauchst. Falls Du aber sowieso auch auf der Suche nach einer guten Lebens- oder Rentenversicherung bist, kannst Du eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) in Betracht ziehen. Doch meist überwiegen die Vorteile für eine SBU.

Vieles spricht für die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung ist in der Regel günstiger. Außerdem geht ihr so nicht das Risiko ein, bei einem guten Berufsunfähigkeitsversichererer eine ? möglicherweise nicht so gute ? Lebensversicherung abzuschließen. Ein einzelner Vertrag für das Risiko der Berufsunfähigkeit ist genau richtig, schließlich ist dieses Risiko komplex genug. Ein Blick auf die Marktsituation verrät, dass sich die meisten Kunden mittlerweile für eine SBU entscheiden.

Share

Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ)

Jeder ? egal ob Handwerker, Verkäufer oder Manager ? sollte seine Arbeitskraft absichern lassen, denn sie ist unser größtes Potenzial im Leben. Glücklicherweise gibt es Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit, denn es gibt schier unendlich viele Gründe, die dafür sorgen können, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Berufsunfähigkeitsversicherung werden entweder als eigene Police angeboten, das sind dann selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen oder SBU’s. Daneben gibt es auch Paketlösungen, bei denen die Berufsunfähigkeitsversicherung als Teil einer Lebens-, Renten- oder privaten Krankenversicherung abgeschlossen werden kann. In diesem Fall spricht man von einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ? kurz BUZ.

Vorteile von BUZ

Wenn ein Unfall oder eine schwere Krankheit Deine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt oder zerstört, sind finanzielle Sorgen nur ein Teil der Probleme, die nun zu bewältigen sind. Gut zu wissen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung hier einspringt, um Dir wenigstens die Geldsorgen zu nehmen. Die Berufsunfähigkeit in Kombination mit anderen Risiken zu versichern, ist die altbewährte Variante ? selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es noch nicht so lange. Bei den Paketangeboten hast Du als Kunde die Möglichkeit, Deine Arbeitskraft im Rahmen von bestehenden Verträgen abzusichern. Bist Du also mit Deinem Versicherer zufrieden, ist das eine gute und unkomplizierte Lösung.

Die Tarife für Berufsunfähigkeitsversicherungen sind sehr flexibel, das heisst aber auch, dass Du sehr genau auf die Vertragsbedingungen achten musst. Wenn Dir ein kompetenter Versicherungsmakler zur Seite steht, ist es möglich, den Vertrag genau an Deine individuelle Situation anzupassen.

Share